Mehrgenerationenwohnen

Wir wollen nachbarschaftlich zusammen wohnen, aber auch jeweils unseren Freiraum haben. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz ist daher sehr wichtig. Entsprechend hat jeder Haushalt eine eigene Wohnung mit einer privaten Terrasse bzw. Balkon. Zusätzlich gibt es aber viele Gemeinschaftsflächen: Gemeinschaftsraum mit Küche, Wasch- und Trockenraum, gemeinsamer Innenhof und Naturgarten.

Die Genossenschaft kümmert sich um die Wohnungsverwaltung, und auch die laufende Reinigung sowie die Pflege der Grünanlagen wird durch sie organisiert. Um alles was den Kern unserer Nachbarschaft betrifft, kümmern wir uns in Selbstverwaltung: Vermietung der Gästewohnung, Organisation des Gemeinschaftsraumes und natürlich Aktivitäten der Gemeinschaft. Hierzu gehören beispielsweise unser regelmäßiger Stammtisch, monatliche Gartentage, unser monatliches „Essen in Gemeinschaft“ und weitere Treffen und Feste. Etwa alle zwei Monate treffen wir uns in formellem Rahmen, um alle anliegenden Aufgaben zu besprechen. Verschiedene Arbeitsgruppen kümmern sich um die einzelnen Themenbereiche.

Durch den Ansatz des Mehr­generationen­wohnens wollen wir die Lebendigkeit der Jungen und die Lebenserfahrung der Alten zusammenbringen. Durch eine Differen­zierung der Wohnungsgrößen ist es Menschen in verschiedenen Lebens­situationen und mit unterschiedlichen Einkommen möglich, in unserem Wohnprojekt zu wohnen. Bei uns wohnen Menschen zwischen 0 und 75. Damit das Prinzip des Mehrgenerationenwohnens erhalten bleibt, streben wir bei Neu­be­legun­gen von Wohnungen an, dass jeweils 1/3 der Bewohner bis 40, zwischen 40 und 60 sowie über 60 Jahre alt sind.